Unser Ziel lautet Skagen, die nördlichste Spitze Dänemarks. Die Tour ging recht flott über schöne kleine Wege, mal durch den Wald, mal am Strand entlang.






Wir sind an der Wanderdüne Rabjerg Mile – zu einer Erklimmung hatten wir mit Rad und Hund nicht den Antrieb – vorbeigekommen, die voraussichtlich im Jahre 2160 in der Ostsee verschwinden wird.

Und dann war es soweit. Wir erreichten Skagen und waren sehr angetan von dem Ort. Alles sehr touristisch, aber klein und fein. Seit langen mal wieder sahen wir Restaurants, Bäcker, Bars und Eisdielen, die geöffnet hatten und in denen Gäste sich bewirten liessen. Das haben wir bis auf Kopenhagen nie in der Vielzahl in Dänemark erlebt. Schön so, aber wir sind in unserem Selbstversorgerdasein gut angekommen. An dem nördlichen Campingplatz Skagens eingecheckt, lecker Essen gekocht.

und am Abend haben wir dann die letzten 3 km zur Spitze Dänemark zu Fuss bezwungen. Grenen








Das war alles gestern! Da für heute Mittag mächtige Regenfälle vorhergesagt wurde, haben wir morgens den Campingplatz für eine weitere Nacht gebucht und haben Skagen noch einen intensiveren Besuch zu Fuss abgestattet. Erst eine Jagd auf neue Gasflaschen unternommen, wir waren bei jim und fix – einer in Dänemark weit verbreiteten Baumarktkette – erfolgreich und dann an der sehr langen Fussgängerzone mit zahlreichen Souvenirläden und Boutiquen entlang geschlendert. Und wieder von den dänischen Köstlichkeiten probiert.

Zu guter Letzt noch an Skagens Vippefyr vorbei gekommen, der 1627 als Leuchtfeuer in Betrieb genommen worden ist, um dem Schiffsverkehr den Weg an Skagens Nordspitze zu erleichtern. Offensichtlich mit Erfolg, denn er war über 100 Jahre in Betrieb bevor er durch einen Leuchtturm ersetzt worden ist.

Jetzt um 15:30 fängt es leicht an zu regnen und wir haben unscharfen Vorhersagen einen schönen Pausentag in Skagen zu verdanken. Die Wäsche ist bereits trocken wieder in den Taschen verpackt.
