Tschö Dänemark

Heute Morgen ging es früh los, richtig früh! 4:30 ging die Sonne auf und kurze Zeit später gab es den ersten Kaffee. 5:15 waren wir auf den Rädern und fuhren nach Rodbyhavn … wir kamen am Hafen an fuhren fast direkt als Letzte auf die Fähre. Diese Fähre verkehrt den ganzen Tag zwischen Puttgarden und Rodbyhavn. Jede Stunde fährt eine, vier Fähren teilen sich den Job. Ein Tunnel ist in Arbeit und wird … alles mögliche verändern. Wir verlassen mit der Fähre Dänemark, wir hatten eine echt schöne Zeit hier. Ein tolles Land, schönes Licht – im Sommer auf jeden Fall – , freundliche  Menschen, ein fantastisches Fahrradnetzwerk. 

Auf Fehmarn wählten wir dieses Mal die Ostroute und waren rasch an der Fehmarnsundbrücke. Dieses Mal gab es keinen Seitenwind, kaum Radverkehr und die Autos wurde während unserer Überfahrt beidseitig durch Ampelreglung an der Überfahrt gehindert. Wir fuhren also quasi alleine über die Brücke, ein sehr entspannendes Radeln war das! Danke für diese Überraschung.
Gegen 13 wurden es unerträglich heiss und wir liessen uns ein letztes Mal an der Ostsee nieder. Zwischen den Rädern ein Tarp aufgebaut, ein letztes Bad in der Ostsee, Mittagessen und Schlafen. Dann noch ein wenig dösen bis wir uns wieder aufs Rad gesetzt haben. 100km sind es heute geworden, trotz der Wärme. Das frühe Aufstehen hat geholfen. Mal gucken wie es morgen wird … 

Eins noch: die Radstrassen hier in Deutschland sind wirklich katastrophal, das gilt für Führung als auch den Zustand. Die Menschen hier ziehen alle eine Flappe, grüssen nicht und können nicht zurück lächeln. Das gilt natürlich nicht für alle, im Gegensatz zu Dänemark sind es aber Welten! 

Tag 42 – 101km – 2710km

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