
Gestern abend haben wir unsere weitere Tour geplant. Sizilien – Sardinien – iberische Halbinsel. Soweit klar. Die Fähren fahren nah Sardinien von Palermo und Trapani. So war unser Wissen …. besser Halbwissen. Von Trapani fährt – jetzt im September auf jeden Fall – keine Fähre nach Sardinien. Von Palermo nur noch am Samstag. Hups. Wir wollten eigentlich am Mittwoch nach Sardinien und uns dort um unsere Reifen kümmern. Erst am Samstag sind zwar nur 3 Tage später, aber die fehlen uns dann um die verbleibenden 5000km abspulen. Man kann von Palermo nach Neapel – nicht schon wieder – und dann von Neapel nach Sardinien schippern. Dauert einen Tag länger und man muss sich einen Tag in Neapel aufhalten. Da wollten wir beide nicht noch einmal hin. Wie ist das denn von Sardinien? Hmm, diese Woche jeden Tag, ab nächste Woche nur noch Donnerstag und Samstag. Shit.
Wir haben unseren Plan umgeschmissen und sind heute nach Palermo gefahren um neue Reifen zu bekommen. Wenn wir sowieso bis Samstag auf Sizilien festhängen.



Die ersten Kilometer gingen über kleinste Strassen und der Rest der Strecke über Autobahn. So waren wir bereits um 10 Uhr in Palermo. So viel haben wir von der Stadt nicht gesehen. Wir haben vier Reifenhändler abgeklappert, jeder bot uns die gleichen Reifen an, die wir nicht haben wollten. Unsere Favoriten – Mitas E07 Dakar – Heidenau K60 Scout – Conti TKC70 – waren nicht zu beschaffen. Okay, dann eben nicht. So wurde es ein Pirelli Scorpion Trial 2, eher ein Straßenreifen. Wir erwarten in Sardinien aber nur noch Schotter und in Portugal sowie in Spanien ebenso. Soll schon gut gehen. Wenn es Schlamm gibt oder feucht wird, müssen wir auf der Straßen bleiben.


Gegen halb zwei waren die Reifen montiert und wir sind an das Capo San Vito gefahren, im Nord-Westen von Sizilien. Das war der erste Campingplatz der nicht direkt an der Straße gelegen ist aber dafür direkt am Meer. Das waren dann nochmals 100km, aber die sind wir auf der Autobahn gefahren. Der Akku war die letzten Kilometer – das hatten wir zwar schon, aber es wiederholt sich jeden Tag aufs Neue – zwar leer aber ein paar Bilder habe ich klassisch gemacht, anhalten und Kamera hervorkramen und Bild aufgenommen. Geht ja auch. Hier also ein paar Bilder von Kap.
Unser Campingplatz liegt direkt an einer Felswand die offensichtlich hervorragend zm Klettern geeignet ist. In der Nacht wird der Felsen mit Strahlen beleuchtet und die Leute klettern nachts!













































































































































































