
Vorhersage für heute: zwischen fünf und sechs wird es regen. Pünktlich um 6:10 tröpfelte es ca. 30 sec lang. Frohen Mutes frühstückten wir ausgiebig. Erster Kaffee mit Käse und Brot, zweiter Kaffee mit Brot und Wurst, dritter Kaffee mit Obst. Beim Obstsuchen kamen noch fünf Äpfel von dem Einkauf von vor einer Woche zu Tage. Die schmeckten … na ja. Auf jeden Fall ist jetzt wieder Platz in den Koffern! Die ganze Zeit war im Süden von uns heftige Wolkenbewegungen zu beobachten. Dann gewitterte es auch noch. Aber laut Vorhersage sollte es bei uns doch nur zwischen 5 und 6 …. Der schnellste Blitz war gerade 330m von uns entfernt. So langsam wurden die Plürren zusammengepackt. Nur noch das Zelt … und dann, …. fängt es doch noch zu regnen an. Letzten Endes hatten wir einen Logenplatz mit Berg im Rücken, der uns Wind und Wetter im wesentlichen von uns gehalten hat. Ein sehr schöner Platz. Nach dem Regen – wir lagen noch in den Zelten – fuhr ein Auto den unwegsamen Feldweg hoch und hielt direkt vor den Zelten. Oooohweh. Aus dem Fiat Panda entstieg ein Mann um die 60 und kam auf uns zu. Ein freundliches Gesicht und ein Bon giorno entgegen geworfen und er erzählte uns auf Italienisch, das er nur nach seinen frisch gepflanzten Sträuchern gucken wollte. Er entschuldigte sich förmlich dafür, das er uns störte. Den Eindruck/Verständins hatten wir jedenfalls. Der Botaniker zog jedenfalls wieder ab und wir packten die letzten Sachen. Kurz vor zehn war Abfahrt. Heute so spät, weil wir nur noch 100km bis zu unserem Hotel hatten und der früheste Checkin erst um 14Uhr sein konnte. Also hatten wir uns für den Tag einerseits trödeln vorgenommen und wir wollten – auch um dem schlechten Wetter auszuweichen – noch einen Abstecher in den Norden von Turania machen. Wir fuhren die kleinen weissen Straßen, die sich glücklicherweise als schöne Offroadstrecken erwiesen, ca. 100 km durch den Naturpark Monti Lucretill. Eine wunderschöne Landschaft, ohne Regen!
Nach dem Abstecher dann wieder entlang der geplanten Route. Echt schön, hier in Italien. Weil ich die Route nicht richtig lese, finden wir einen wunderschönen Pausenplatz.
Wir näherten uns Rom. Die Natur total trocken, die Bäume schon braun und überall liegt Laub. Hier ist bereits Herbst. Wir umfahren Tivoli, zwei Wassserfälle, die dem Voringsfossen Konkurrenz machen könnten. Unglaublich, so kurz vor Rom.
30km vor dem Zentrum kann man es nicht mehr abstreiten, hier fängt die Stadt an. Pünktlich dazu hat die Helmkamera natürlich kein Strom mehr. Wir können aber trotzdem sagen, die Rollerfahrer waren keine Gegner für uns! Allerdings war in Rom auch nichts los. So wenig Verkehr hätte ich nicht erwartet, auch nicht an einem Samstag. Wir werden das am Montag, dem Tag unserer Abreise, im Berufsverkehr nochmal checken.
Pünktlich um 14:09 waren wir am Hotel. Sachen hochtragen, Mopped in die Garage stellen, duschen und ab ins Getümmel. Wir haben den Nordwesten von Rom zu Fuss erkundet. Im Eilschritt an der Oper – die direkt vor unserem Hotel liegt – vorbei, die spanische Treppe, die Piazza del Pubolo, einmal in den Tiber gespuckt, die Piazza de Navona, das Pantheon – leider mit sehr langer Schlange, das probieren wir morgen oder übermorgen nochmal -, der Trevi-Brunnen und dann zum Schluss – auf Empfehlung des Hotels Sonya – in das Restaurant Antica Boheme direkt bei unserem Hotel. Sehr lecker, da gehen wir morgen nochmal hin! Ein schöner abwechslungsreicher Tag!



























































































































































































































