Tag 10 – NEU: Die Tour

Es gibt eine neue Seite!

Sie ist direkt neben dem Blog anwählbar und nennt sich „Die Tour“. Ich werde in lockerer Folge auf der Europakarte unsere Tour darstellen. Damit man auch mal sieht, das wir uns wirklich fortbewegen.

Der Start naht!

Eins vorweg, mir geht es gut. Wir halten an dem Startdatum fest!

Ich habe mich die vergangenen Tage gut erholen können. Die Narbe tut immer noch weh, aber die Beweglichkeit ist fast wieder da. Das Drehen und Strecken geht wieder ohne zu Zucken – ganz vorsichtig! Ich habe mein Walktraining weiter durchgeführt. Es geht immer besser, aber es sind  keine Höchstleistungen möglich. Ansonsten viel  ausgeruht und die letzten Dinge erledigt. Ja, die Liste der Dinge hat die Eigenart, das ganz viele Sachen verschwinden, aber mindestens genau so viele, ganz neue Dinge, auftauchen. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

Es sind alle Plürren, die ich auf meiner Packliste stehen, zusammen gesucht und erfolgreich auf dem verfügbaren Platz verteilt. Es ist ein wenig mehr als normal, weil für das teuere Skandinavien entsprechend vorgesorgt werden muss. Unter anderem haben wir einen 5l Bip guten Rotwein mit. Der raubt mir den Platz im Koffer und es müssen ein paar Sachen ausweichen. Aber den Bip kriegen wir schon klein.

Die Gewichtskontrolle ergibt:

  • Betttasche 6,7 kg
    Schlafsack, Isomatte, Unterwäsche und 1l-Flasche Wasser
  • Haustasche 9,7 kg
    Zelt, Hängematte, Tarp …
  • Kleiderschrank-Koffer 17 kg
    Schuhe, Anziehklamotten, Elektro 12V, 1. Hilfe, Kulturbeutel, aussen 1l-Brennstofflasche
  • Küchen-Koffer 19,4 kg
    5l Rotwein, Kochgeschirr, Medikamete, Elektro 220V, aussen 1l Motoröl
  • Tankrucksack 6 kg
    Papiere, Kameragedöns, Werkzeug, Flasche Wasser, Sonnencreme, Anti-Brumm, halt alles was man schnell braucht ..
  • Rucksack 4,2 kg
    Stuhl, Kindle, Kekse und Kaffeegedöns für den schnellen Pauseneinsatz
  • Moppedsack 2,3 kg
    musste dem Wein weichen
    Handschuhe, Regenklamotten, Wärmekragen .

Alles zusammen, inklusive der Behälter, sind es 65 kg geworden. Puh! Beim letzten Probepacken lag ich bei etwas über 50kg. Bestimmt ein Messfehler – damals! Heute leider nicht. Gut, ich habe diesmal alle Behälter gefüllt (Benzin, Motoröl, Trinkwasser). Das macht bestimmt 5kg und mit den 5kg Wein bin ich schon wieder nahe an dem letzten Gewicht. Mal gucken wie wir die ersten Wochen so zurecht kommen, wenn es Not tut, senden wir ein paar Sachen zurück.

Morgen muss ich noch ein wenig an dem Motorrad richten, aber im Grossen und Ganzen werden die letzten Stunden der Familie gewidmet. Bis es dann am Sonntag losgeht.

So langsam nimmt die Sache Fahrt auf

Wie immer: wenns dann so langsam knapp wird mit der Zeit, fang ich an die Dinge zu erledigen, die schon seit Wochen in meinem Kopf rumrotieren. Die Reifen sind gewechselt, die Ersatzteile sind bestellt, das Reifenpannenset ist bestellt. Und es geht dann ganz schnell. Moni hat mir sogar ne Butterdose bestellt 🙂  . Und der Rainer macht in der Zwischenzeit Norwegen unsicher. Weil bei ihm bisher eher schlechtes Wetter mit ausreichend Kühlwasser von oben herrscht, hab ich mir noch ein paar Regenklamotten bestellt …..

Sogar die Bremsbeläge hab ich dann jetzt doch noch neu gemacht. Nächsten Mittwoch ist der letzte Arbeitstag, dann zwei Tage packen, dann am Samstag los nach Lippstadt.

Der Countdown läuft – 2 Wochen

Es gibt nicht wirklich viel zu berichten. Morgen werden die Klammern entfernt. Ab Dienstag werde ich mit leichtem Sport beginnen. Ich werde es mal mit Walken probieren. Irgendwie wieder in Bewegung kommen und Kondition aufbauen. Schwimmen könnte auch passen, morgen mal meine Hausärztin fragen.

Ansonsten bin ich dabei die Liste mit den letzten Dingen abzuarbeiten. Im Krankenhaus ist mir noch vieles eingefallen. Die Auslandskrankenversicherung ist beantragt, der Kalenderserver, der seit einer Woche streikt läuft wieder, jetzt muss er wieder mit Daten gefüllt werden. Nix besonderes, aber es muss vor der Reise fertig sein. Es ist eine Mischung aus dem alltäglichem Häuslichen und dem was für die Reise noch erledigt werden muss.

Dann müssen all die Sachen final zusammen gepackt werden und es muss ein Platz auf dem Motorrad dafür gefunden werden.
Am Sonntag den 02.07 wollen wir versuchen gegen 10 Uhr loszufahren. Man sollte sich einfach gute Vorsätze als Ziel setzen. Ursprünglich wollten wir bis nach Hirtshals in zwei Zügen durchfahren, so dass wir die Fähre nach Kristiansand am Montag um 13 Uhr erreichen. Da mein Durchhaltevermögen nicht kalkulierbar ist, werden wir mal schauen was ich schaffe und den Rest auf uns zukommen lassen. Die Fähre werden wir jedenfalls nicht im Voraus buchen.

Zu Hause

Sorry, gestern bin ich nicht zum Schreiben gekommen.

Ich bin gegen 10 entlassen worden. Endlich wieder zu Hause in der vertrauten Umgebung. Gegen Mittag kurz hingelegt und dermaßen tief eingeschlafen, daß ich das Telefon kaum gehört hatte und 5 Minuten zum Auftauchen brauchte.

Die Nacht war sensationell ruhig, keiner der seinen Infusionsständer stündlich zum Klo – überall aneckend – schiebt, keine Nachtschwester die nach dem Rechten guckt, kein Geschnarche und kein Geschnaufe und Keiner der um halb sieben den Blutdruck messen will. Das nenn ich leben. Jetzt noch schnell genesen was mit der Hilfe meiner angetrauten Pflegerin kein Problem werden sollte.

OP-Update

Ich bin auf dem besten Weg der Genesung.  Ich stehe den Pflegern/innen ständig im Flur im Weg, wenn ich meine Kilometer mache und gehe mehrmals täglich die Treppen rauf und runter.

Seit gestern bin ich vollständig abgenabelt worden, alle Nadeln und Schläuche sind entfernt und für die Entlassung ist bereits der morgige Mittwoch festgelegt worden. Unglaublich wie schnell das jetzt ging. Das hätte wohl keiner erwartet, ich auf jeden Fall nicht. Der histologische Befund ist auch endlich da, nix gefunden. So ist recht!

Ich habe wegen all der guten Verläufe und keinen echten sichtbaren Hürden den Timer neu gestartet. Ihr findet ihn in der Seitenleiste. Nicht zu übersehen.

Mein Arzt meinte, ich sollte anfangs vorsichtig bei Belastungen sein. Werde ich, ist versprochen. Volker konnte ich bereits für den neuen Job als Krankenpfleger gewinnen. Ich darf das Mopped hinschmeissen, er hebt es auf. Er muss das 6 Kilo Zelt aufbauen, ich darf anfeuern und korrigierend -verbal- eingreifen. Die Töpfe sind für mich zu schwer um sie zum Spülen zu bringen und eine Kaffeetasse ans Bett zu bringen geht schon mal gar nicht. Das nenn ich Urlaub. Läuft!!!

Auf jeden Fall wird der Urlaub die Heilung nochmals deutlich beschleunigen. Jetzt fängt endlich die Zeit der unbeschwerten Vorfreude an.

Euroturn-Newsletter – geändert 13.06

Gestern war die Erprobungsphase, heute wird der Newsletter eingeführt. Jeder der per Mail über neue Beiträge informiert werden möchte, kann sich für die Newsletter eintragen. Das geht in der Seitenleiste oder gleich wenn man einen Kommentar abgibt – checkbox anklicken. Der Newsletter guckt jeden Abend um 9 ob es neue Beiträge gibt und verschickt diese Beiträge per Mail.

Erstmals bekommt man alle Beiträge, danach nur die Neuen. In der Mail gibt es einen Link zum Austragen aus dem Newsletter.

Probiert es aus, wenn ihr mögt.

-13.06.2017
Heute ist der Newsletter bei Einigen um 21:13 angekommen. Eingestellt ist, das er um 21 Uhr den Abgleich der neuen Beiträge macht. Ob der Server jetzt so lange die Abonnenten gezählt hat?
Weiterhin läßt der Server nur 70 Mails pro Stunde zu. Vielleicht hat er ein paar Mal die Anzahl der zu versendenden Mails nachgezählt, damit er nichts verkehrt macht? Fragen über Fragen.
Und es wird noch spannend, wenn wirklich mehr als 70 Mails versendet werden sollen. Da haben wir aber erst noch Luft. Vielleicht legen wir die Versendung der Newsletter in die Nacht, dann soll er machen was er will. Hauptsache er ist morgens fertig.

Also, vorerst ist die Zustellzeit ungewiss. Wir beobachten das Ganze mal wohlwollend.

… wieder dabei!

Tach zusammen, bin wieder zurück. Die OP ist gut überstanden, die Zyste war an keinem Organ anhängend und konnte vollständig entfernt werden. Seid heute sind alle Nadeln gezogen und es hängt nur noch ein kleiner Wundwasserbeutel an mir. Ach ja, und ein paar Metallkammern. Kann die jemand gebrauchen?

Jedenfalls mache ich meine Meter auf dem Stationsflur und beginne die Treppen zu steigen. Wir hoffen, daß wir Ende nächser Woche unseren Timer neu starten können, wahrscheinlich mit nur einer Woche Verspätung.

Und vielen Dank für die vielen Lieben Grüße, Genesungswünsche, Daumendrückereien, an alle die an mich gedacht haben und mich gedrückt haben. Hat mich echt bewegt und hat mir super geholfen über die Tage zu kommen.