Eins vorweg, mir geht es gut. Wir halten an dem Startdatum fest!
Ich habe mich die vergangenen Tage gut erholen können. Die Narbe tut immer noch weh, aber die Beweglichkeit ist fast wieder da. Das Drehen und Strecken geht wieder ohne zu Zucken – ganz vorsichtig! Ich habe mein Walktraining weiter durchgeführt. Es geht immer besser, aber es sind keine Höchstleistungen möglich. Ansonsten viel ausgeruht und die letzten Dinge erledigt. Ja, die Liste der Dinge hat die Eigenart, das ganz viele Sachen verschwinden, aber mindestens genau so viele, ganz neue Dinge, auftauchen. Viel Zeit bleibt nicht mehr.
Es sind alle Plürren, die ich auf meiner Packliste stehen, zusammen gesucht und erfolgreich auf dem verfügbaren Platz verteilt. Es ist ein wenig mehr als normal, weil für das teuere Skandinavien entsprechend vorgesorgt werden muss. Unter anderem haben wir einen 5l Bip guten Rotwein mit. Der raubt mir den Platz im Koffer und es müssen ein paar Sachen ausweichen. Aber den Bip kriegen wir schon klein.
Die Gewichtskontrolle ergibt:
- Betttasche 6,7 kg
Schlafsack, Isomatte, Unterwäsche und 1l-Flasche Wasser
- Haustasche 9,7 kg
Zelt, Hängematte, Tarp …
- Kleiderschrank-Koffer 17 kg
Schuhe, Anziehklamotten, Elektro 12V, 1. Hilfe, Kulturbeutel, aussen 1l-Brennstofflasche
- Küchen-Koffer 19,4 kg
5l Rotwein, Kochgeschirr, Medikamete, Elektro 220V, aussen 1l Motoröl
- Tankrucksack 6 kg
Papiere, Kameragedöns, Werkzeug, Flasche Wasser, Sonnencreme, Anti-Brumm, halt alles was man schnell braucht ..
- Rucksack 4,2 kg
Stuhl, Kindle, Kekse und Kaffeegedöns für den schnellen Pauseneinsatz
- Moppedsack 2,3 kg
musste dem Wein weichen
Handschuhe, Regenklamotten, Wärmekragen .
Alles zusammen, inklusive der Behälter, sind es 65 kg geworden. Puh! Beim letzten Probepacken lag ich bei etwas über 50kg. Bestimmt ein Messfehler – damals! Heute leider nicht. Gut, ich habe diesmal alle Behälter gefüllt (Benzin, Motoröl, Trinkwasser). Das macht bestimmt 5kg und mit den 5kg Wein bin ich schon wieder nahe an dem letzten Gewicht. Mal gucken wie wir die ersten Wochen so zurecht kommen, wenn es Not tut, senden wir ein paar Sachen zurück.
Morgen muss ich noch ein wenig an dem Motorrad richten, aber im Grossen und Ganzen werden die letzten Stunden der Familie gewidmet. Bis es dann am Sonntag losgeht.