Der Garten ist, sowie das Haus des Försters, ein kleines Paradies. Leider haben wir es versäumt vom Garten Fotos zu machen. In der Nacht hatte die Försterfamilie 6 Radfahrern und zwei Wanderern Platz gewährt. Zudem gab es noch Wasser. 🤷🏼♂️

Weiter ging es Richtung Fehmarn durch ein Hügelland. Nicht hoch, aber Hügel an Hügel. Inzwischen fallen uns die Kraftanstrengungen an den Steigungen leichter, in die Alpen möchten wir mit den Rädern nicht! Das liegt nicht an den Rädern!
Vor der Fehmarnsund-Brücke war Stau. 20 Räder standen vor einem Zaun mit einer schmalen Tür. Hinter dem Zaun war der Autostrom zu sehen, Auto an Auto auf dem Weg zu und von Fehmarn hatte jeweils eine Spur plus Standspur. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das sich hinter dem Zaun der Weg für die Räder befinden könnte. Ist aber so! Die Fahrräder hatten auch eine Spur!

Auf dem Bild ist die Zufahrt zur Brücke zu sehen. Der Grünstreifen wurde vor der Brücke mit einer Leitplanke ausgetauscht, wir haben uns nicht getraut dort Fotos zu machen. Die Breite des Fahrweges für die Räder änderte sich nicht. Bei Gegenverkehr presste einer sich an das Geländer oder die Leitplanke, der andere rollte vorsichtig daran vorbei. Zwei Räder mit Packtaschen passten gerade eben noch aneinander vorbei. Da hat der Verkehrsplaner einen guten Job gemacht! Gut 50 Räder kamen uns entgegen. 🫣

Fehmarn durchqueren wir an der westlichen Seite entlang der Küste. Wir hatten Schiss keine Bleibe für die Nacht zu finden. Es waren wieder so viele Menschen unterwegs. Die meisten Campingplätze auf unserem Weg hatten nur Zusatzzelte für Wohnwagen oder -mobil auf ihrer Preisliste aufgeführt. Bei Orth fanden wir einen, wo wir zwischen den Mobilen das Zelt aufbauen konnten. Mit dem Rad noch schnell in den Hafen gefahren und lecker beim Griechen gespeist. Schön ist es, wir freuen uns auf 🇩🇰



